Der älteste Baustoff der Erde

Stein ist so uralt wie die Erde selbst. Das Material hat alle Zeiten überdauert, ist den Weg vom Mittelpunkt der Erde hinaufgewandert bis es endlich ans Tageslicht gekommen ist. Ein Naturstein bringt immer eine Geschichte mit. Egal ob als Grabmal oder im Bereich der Lebensraumgestaltung, Stein zeugt von Ewigkeit, von Schönheit und Eleganz.

Natursteine – vielfältig einsetzbar

Natursteine sind die Baustoffe der Erde, sie sind wahre Alleskönner und und deshalb sowohl im Außen- wie auch im Innenbereich unserer Lebensräume wunderbar einzusetzen. Im Naturstein MauerInnenbereich finden sich Natursteine vor allem als wärmehaltender Bodenbelag, saubere Lösungen im Bereich des Badezimmers oder schnittresistente Küchenarbeitsplatten. Doch auch im Bereich der Dekoration kommen immer häufiger auch Natursteine zum Einsatz.
Die Anwendung von Natursteinen im Außenbereich ist mindestens ebenso vielfältig, wie die Anwendung im Innenbereich. Natursteinfassaden sind elegant und zeitlos und trotzen jeder Witterung. Im Balkon- und Terrassenbereich zeigen Natursteine die vollkommene Bannbreite ihrer Fähigkeiten. Sie sind langlebig und stark und weil kein Stein dem anderen gleicht, ist alles, was aus Naturstein gefertigt wird, vollkommen einzigartig.
Natursteintreppen sind witterungsbeständig, belastungssicher und wunderschön. Natursteine eigenen sich hervorragend zur Gestaltung moderner Treppenanlagen, egal ob fürs Eigenheim oder für einen großen Bürokomplex.
Steine sind schön und ihnen haftet der Hauch der Ewigkeit an. Kein Wunder also, dass sie seit Jahrhunderten für Grabmale genutzt werden. Egal ob Doppelgrab oder Urnennische, mit Naturstein lässt sich jede Grabanlage schön und individuell gestalten.

Granit – die Schönheit des Steins

Granit BergDas Wort Granit kommt vom lateinischen Wort granum, für Korn. Die Granite gehören zu den grobkristallinen Tiefengesteine und sind reich an Quarz, Feldspaten und dunklen Mineralien, wie beispielsweise Glimmer. Den Stein gibt es in den Farben Rot, Blau, Grün, Schwarz, Weiß, Gelb und Beige oder Sandfarben.
Die Qualität des Granits wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Eines davon ist die spezifische und gleichmäßige Dichte. Je höher sie ist, desto hochwertiger ist der Stein. Die mechanische Qualität des Materials bestimmt sich aus der Wasseraufnahme, Druck- und Biegezugfestigkeit sowie der Abrieb und Frostsicherheit.
Die Qualität von Granit wird stark durch das Abbauverfahren beeinflusst. Sprengungen können zu Haarrissen und anderen Beschädigungen Granits führen. Solche beschädigten Steine werden mit Harzen wieder zusammengeflickt und als zweite Wahl verkauft.

Eigenschaften von Natursteinen

Granite sind gegenüber natürlichen Witterungs- und Wetterbedingungen unempfindlich. Sie können Temperaturschwankungen bis zu mehreren hundert Grad überstehen und sind im trockenen Zustand resistent gegen Frost. Hinzu kommt, dass die große Dichte für eine hohe Druckfestigkeit sorgt. Natursteine können auf mechanischem Weg kaum verletzt werden. Einzig Kratzer auf der Oberfläche sind

Natustein Fassade

möglich, die jedoch jederzeit wieder weggeschliffen werden können.
Auch für ökologisches Bauen sind Natursteine bestens geeignet. Natursteinfassaden beispielsweise besitzen einen äußerst geringen Primärenergiebedarf, sie verfügen also über eine weitaus bessere Ökobilanz als Glasfassaden.

Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass es auch einige Eigenschaften gibt, die Natursteine, wie Granit, empfindlich machen. So lässt die Porosität des Steins Feuchtigkeit eindringen, die bei Frost gefrieren und den Stein zum Platzen bringen kann. Solche Granitsorten sind als “saugend” bekannt. Damit dies nicht zum Problem wird, muss ein solcher Granit entsprechend gepflegt werden. Hier reichen regelmäßiges Polieren und Imprägnieren.

Naturstein pflegen

Wenn nun also Granit im Innen- und Außenbereich verlegt wurde, will er auch gepflegt werden. Das beginnt mit der regelmäßigen Reinigung. Sie ist nicht nur für die Optik wichtig, sondern verhindert dass kleine Feststoffe die Oberfläche zerkratzen und so die Porosität beeinträchtigen. Wenn dies geschieht, verliert der Stein rasch seinen Glanz und setzt sich zu. Das führt zu Feuchtigkeitsstau und Wasserrändern.
Gereinigt wird mit einem weichen Besen oder einem Staubsauger mit Bürstenaufsatz. Außerdem sollte der Stein regelmäßig feucht gewicht werden.
Granit im Außenbereich sollte immer auch versiegelt werden. Ob der Stein auch im Innenbereich eine Versiegelung braucht, ist mithilfe eines einfachen Tests zu erkennen. Dafür wird ein nasses weißes Baumwolltuch auf die Oberfläche des Steins gelegt. Wenn dieses nach zehn Minuten leicht verfärbt ist, muss der Stein versiegelt werden. Vor dem Versiegeln wird zunächst die Oberfläche sehr gründlich gesäubert. Nach einer Austrockenzeit von mindestens 48 Stunden wird dann die Versiegelungsflüssigkeit gleichmäßig auf die Oberfläche des Steins aufgetragen und anschließend einmassiert. In der Regel dauert die Trocknungsphase nun zwischen 4 und 24 Stunden. Im Außenbereich sind dauerhafte Versiegelungsmittel zu empfehlen, während es im Innenbereich, beispielsweise bei Küchenarbeitsplatten, besser ist, die Versiegelung alle zwei bis drei Jahre zu wiederholen.

Granit polieren

Damit der schöne Glanz des Natursteins erhalten bleibt, gehört das Polieren zur normalen Unterhaltspflege mit dazu. Dabei ist die Häufigkeit des Polierens abhängig von der Intensität der Nutzung. Doch sobald einzelne Bereiche stumpf werden, ist Polieren angesagt. Man kann den Stein mit und ohne Schliff polieren. Beim Polierschliff wird zunächst grober Schmutz entfernt. Dann wird eine Schleifscheibe mit einer 200er Körnung in die Bohner- oder Poliermaschine eingespannt und der Stein mit kreiselnden Bewegungen abgefahren. Anschließend wird auf eine 400er-Körnung gewechselt und das Ganze mit geringer Umdrehungszahl wiederholt. Zum Schluss wird der Stein mit einer Lammfell-Polierscheibe auf Hochglanz gebracht. Hierbei können zusätzlich Poliermittel eingesetzt werden. Es ist aber nicht zwingend notwendig, denn der Stein entwickelt auch so seinen Glanz.
Wer ohne Schliff polieren will, nutzt Poliermittel und massiert es in die Oberfläche des Steins ein. Hierbei ist es zwingend notwendig, dass der Granit trocken ist.

Natursteine bearbeiten

Es sind die Steinmetze, die den Stein bearbeiten, Figuren befreien, die in ihn eingeschlossen sind, oder klare, glänzende Blatten aus ihm schneiden. Die Kunst dabei ist die Drehzahl und die Hitzeentwicklung genau auszubalancieren. Noch schwieriger ist es Löcher in Granit zu bohren und es sollte immer nur die letzte mögliche Lösung sein. Meist lassen sich Granitplatten auch wunderbar kleben, wie beispielsweise in der Verwendung als Fensterbank. Wenn doch gebohrt werden muss, dann sollte eine äußerst starke und drehzahlschnelle Bohrmaschine, mit diamantenbestückten Bohrkronen zum Einsatz kommen.


Die Stadt wo sich die Flüsse Steyr und Enns treffen.

Reist man ins Bundesland Oberösterreich, dann liegt an der Autobahn A1 die Stadt Steyr. Auf einer Fläche von mehr als 26 km² wohnen mehr als 38000 Bürger, sodass Steyr im Laufe der Zeit die drittgrößte Stadt des Bundeslandes wurde. Mit den Stadtteilen Ennsleite, Resthof, Ennsdorf, Münichholz, Tabor, Steyrdorf und Altstadt wird die eigentliche Stadt Steyr gebildet, doch zusätzlich gibt es noch zahlreiche Gemeinden und Ortschaften, die sich zur Statutarstadt Steyr zusammengeschlossen haben.

Steyr StadtIm Alpenvorland gelegen genießen die Bewohner dieser Stadt die schöne Mischung aus einer modernen und innovativen Stadt sowie einem Lebensraum, der sehr traditionsreich sein kann. Sie genießen genauso auf einer Höhe von 310 Metern den Ausblick, wenn man die ersten Ausläufer der Alpen betrachten kann. Ist Steyr heute auch ein beliebtes Reiseziel, dass man bequem mit Flugzeug, Bahn oder dem Auto erreichen kann, so war die Gegend um Steyr schon in der Antike als Lebensraum geschätzt. Hierbei erwies sich der Erzberg als Lebensgrundlage, sodass schon um 600 v. Chr. die ersten Siedlungen entstanden, weil man hier Eisen abbauen kann. Unter dem Namen Stiria war der Ort bekannt. Aber auch der Fluss war unter dieser Bezeichnung bekannt. Wagt man einen Blick in das Jahr 980, dann ist dies das Jahr in dem zu erstem Mal die Styraburg und die Burg zu Enns erwähnt wurden. Und schon wenige Zeit später um das Jahr 1170 konnte sich Steyr das erste Mal als Stadt bezeichnen, denn die Ortschaft bekam das Stadtrecht verliehen.

Heute fährt der Urlauber gerne mit der traditionsreichen Steyrtalbahn die Strecke von Steyr nach Grünburg, aber genauso ist es ein schönes Erlebnis, wenn man durch die idyllischen Gassen der Altstadt schlendern kann. Wer sich in Steyr ansiedeln will, der wird überrascht sein, wie hochwertig die Wohnlagen in dieser Stadt sein können. Ein Haus kaufen in Steyr und Umgebung ist eine zukunftsorientierte sichere Wertanlage. Da kann der Wohnungssuchende eine exklusive Wohnung Steyr in der Stadtmitte finden, aber genauso lockt das ländliche Umfeld der Stadt Steyr. Für den Urlauber finden sich zahlreiche interessante Unterkünfte, sodass man vom schönen und komfortablen Hotel bis zur Ferienwohnung oder einem Ferienhaus stets das richtige Heim auf Zeit finden kann. In der Urlaubszeit erhöht sich die Einwohnerzahl der Stadt Steyr um zahlreiche Besucher, denn dieses Reiseziel kann nicht nur eine malerische Umgebung bieten, hier findet der Urlauber zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten.

????????Will man lehrreiche und unterhaltsame Stunden erleben, dann ist das Städtische Museum in der Stadt Steyr ein lohnendes Ziel. Ob die Petermandl’sche Messersammlung, die aus vier Kontinenten zusammengetragen wurde oder die Steinparz’sche Vogelsammlung, immer kann man Exponate betrachten, die eine beeindruckende Geschichte erzählen können. Doch nicht nur die Ausstellungen im Städtischen Museum sind ein Augenschmaus, auch das Gebäude mit seinen Doppelgiebeln und der wunderbaren Renaissancefassade kann jeden Hobbyfotografen begeistern. Für viele Urlauber führt der Weg bei einem Spaziergang durch Steyr direkt zur schönen Stadtpfarrkirche. Als kleinere Version des Stephansdom in Wien kann man eine spätgotische Kirche besuchen, die schon im Jahr 1522 vollendet wurde. Geweiht den Heiligen Koloman und Ägidius überragt die Kirche alle anderen Gebäude der Stadt und kann als das Wahrzeichen von Steyr bezeichnet werden.

Ein unterhaltsames Ausflugsziel ist Schloss Lamberg, wo der Besucher das Styraburgfest oder ein beliebtes Musikfestival erleben wird. Das beeindruckende Barockgebäude wird heute gerne von Heiratswilligen genutzt, aber auch eine Besichtigungstour durchs Schloss lohnt sich immer. Tapetenzimmer oder die Schlossbibliothek, selbst ein Aufenthalt im Schloss kann zum schönen Erlebnis werden. Schon seit dem Jahr 980 zählt das Schloss zu den Wahrzeichen der Stadt Steyr und wurde es auch ursprünglich als Festung gebaut, so hat es sich doch über die Jahrhunderte zu einem der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gewandelt. Sucht man einen architektonischen Zeitzeugen für das Mittelalter in Steyr, dann ist das prachtvolle Bummerlhaus immer wieder ein lohnendes Ausflugsziel. Das wunderbare Bürgerhaus war bereits im 13. Jahrhundert entstanden und wurde über die Jahrhunderte immer wieder mit schönen Details verbessert. Kunstvolle Türbeschläge, Holztramdecken oder einmalige Säulen, in diesem Gebäude kann der Architekturfan viele wunderbare Kleinigkeiten eines hervorragenden Baustils bewundern. Immer wieder liebevoll renoviert Steyr_rathauskann der Besucher ein Bürgerhaus vorfinden, dass stets im besten Zustand vorzufinden ist.
Mitten in Steyr liegt das Rathaus der Stadt, ein Gebäude von besonderer Schönheit, vor allem, wenn man den Zwiebelturm betrachten kann. 1778 vollendet ist das Gebäude im Rokokostil erbaut worden von Johann Gotthard Haybergers, einem bekannten Architekten seiner Zeit. Allegorische Figuren, Stuckdecken oder das Stadtarchiv, das Rathaus hat viele faszinierende Details zu bieten. So ist Steyr eine Stadt, die einen ganz besonderen Charme versprüht, wobei die Umgebung des malerischen Bundeslandes Oberösterreich hier eine große Rolle spielt. Ob als Heimat für die Familie oder als interessantes Reiseziel, in dieser Stadt ist der Mensch willkommen und kann sich über lebenswerte Umgebung freuen.g!